Die Freundin von Jannik Sinner macht einen Riesenskandal, indem sie Djokovic offen beschuldigt

Die Tenniswelt ist erneut in Aufruhr, und dieses Mal steht nicht nur ein Spieler im Mittelpunkt, sondern auch seine Partnerin. Maria Braccini, die Freundin des aktuellen Weltranglistenersten Jannik Sinner, hat mit einer Reihe von schockierenden Aussagen für Schlagzeilen gesorgt.

In einem emotionalen Ausbruch hat sie Novak Djokovic, den 24-fachen Grand-Slam-Sieger, öffentlich angegriffen und ihm vorgeworfen, ihren Freund mit Dopingvorwürfen diffamiert und verleumdet zu haben. Doch sie beließ es nicht bei einer bloßen Verteidigung – Braccini drohte sogar damit,

Djokovics Karriere und Leben „völlig zu zerstören“,

sollte der serbische Veteran nicht sofort eine angebliche Klage gegen Sinner zurückziehen. Diese Eskalation hat die ohnehin angespannte Situation rund um Sinners Dopingfall auf ein neues Niveau gehoben und die Tennisgemeinde in zwei Lager gespalten.

Alles begann, als Djokovic Anfang 2025 seine Kritik am Umgang mit Sinners Dopingfall erneuerte. Der Italiener war im März 2024 zweimal positiv auf das Steroid Clostebol getestet worden, hatte jedoch mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) einen Deal über eine dreimonatige Sperre ausgehandelt, die ihm erlaubte, bei den French Open im Mai wieder anzutreten. Djokovic hatte das Verfahren als „unfair“ und „inkonsistent“ bezeichnet und angedeutet, dass Topspieler wie Sinner aufgrund ihres Status und ihrer finanziellen Mittel bevorzugt behandelt würden. „Es scheint, als könne man das Ergebnis beeinflussen, wenn man die besten Anwälte hat,“ sagte er damals in Doha. Diese Worte, die von vielen als berechtigte Kritik am Anti-Doping-System gesehen wurden, lösten bei Braccini eine unerwartete Reaktion aus.

In einem Instagram-Live-Video, das mittlerweile viral gegangen ist, ließ Braccini ihrem Ärger freien Lauf. „Novak Djokovic hat die Dreistigkeit, Jannik zu beschuldigen und seinen Ruf zu beschmutzen, obwohl er selbst weiß, wie hart Jannik für alles gearbeitet hat,“ rief sie mit Tränen in den Augen. „Das ist keine Kritik, das ist Verleumdung! Er versucht, einen unschuldigen Mann zu zerstören, nur weil er selbst nicht mehr an der Spitze steht.“ Doch es war ihre nächste Aussage, die die Tenniswelt in Schock versetzte: „Wenn er diese sogenannte Klage gegen Jannik nicht sofort fallen lässt, werde ich dafür sorgen, dass seine Karriere und sein Leben völlig zerstört werden. Ich habe die Mittel und die Entschlossenheit – er sollte mich nicht unterschätzen.“

Die Erwähnung einer „Klage“ sorgte für Verwirrung, da keine offiziellen Berichte über eine rechtliche Auseinandersetzung zwischen Djokovic und Sinner existieren. Experten spekulieren, dass Braccini möglicherweise auf eine geplante Beschwerde der von Djokovic mitgegründeten Professional Tennis Players Association (PTPA) anspielt, die das Anti-Doping-System im Tennis reformieren will und den Fall Sinner als Beispiel für Ungerechtigkeiten heranzieht. Ob dies jedoch eine konkrete Klage gegen Sinner personally beinhaltet, bleibt unklar. Djokovics Team hat sich bisher nicht dazu geäußert, was die Spekulationen nur weiter anheizt.

Die Reaktionen auf Braccinis Ausbruch waren gemischt. Sinners Fans lobten ihre Leidenschaft und sahen darin einen Beweis für ihre Loyalität. „Maria steht für Jannik ein, wie es jede Partnerin tun sollte,“ schrieb ein Unterstützer auf X. Doch andere, darunter viele Djokovic-Anhänger, verurteilten ihre Drohungen als unverhältnismäßig und unprofessionell. „Das ist eine Schande für den Sport,“ kommentierte ein User. „Wie kann sie es wagen, einen der größten Spieler aller Zeiten so anzugreifen?“ Einige Experten warnten, dass Braccinis Worte Sinner mehr schaden als nützen könnten, da sie die Aufmerksamkeit erneut auf den Dopingfall lenken und Zweifel an seiner Unschuld verstärken.

Sinner selbst hat sich bisher bedeckt gehalten. Nach seinem Sieg bei den Australian Open 2025, wo er Alexander Zverev im Finale besiegte, betonte er, dass er sich auf sein Spiel konzentriere und die Dopingvorwürfe hinter sich gelassen habe. „Ich weiß, dass ich nichts falsch gemacht habe,“ sagte er damals. Doch Braccinis öffentlicher Auftritt könnte ihn nun zwingen, Stellung zu beziehen. Insider berichten, dass der Italiener hinter den Kulissen versucht, seine Freundin zu beruhigen, um weiteren Schaden von seiner Karriere abzuwenden.

Djokovic, der sich derzeit auf die Saisonvorbereitung mit seinem neuen Coach Andy Murray konzentriert, hat ebenfalls nicht direkt auf die Drohungen reagiert. Sein Schweigen wird jedoch als Zeichen von Gelassenheit interpretiert – ein typisches Verhalten des Serben, der in seiner Karriere schon mit zahlreichen Kontroversen konfrontiert war. Dennoch fragen sich viele, ob Braccinis Worte langfristige Auswirkungen auf die Beziehung zwischen den beiden Spielern haben werden, die trotz ihrer Rivalität stets Respekt füreinander gezeigt haben.

Die Tenniswelt steht nun vor einer ungewissen Zukunft. Während Sinner weiterhin als einer der besten Spieler gefeiert wird, hat Braccinis Skandal die Diskussion über Fairness und Integrität im Sport neu entfacht. Einige fordern, dass die PTPA ihre Pläne klarlegt, um Missverständnisse wie dieses zu vermeiden, während andere Braccini auffordern, sich zurückzuhalten und die Angelegenheit den Profis zu überlassen. „Das ist kein Soap-Opera, das ist Tennis,“ kommentierte der ehemalige Spieler Boris Becker trocken.

Was als nächstes passiert, bleibt abzuwarten. Wird Djokovic auf die Drohungen eingehen, oder wird er sie ignorieren, wie er es oft mit Kritikern tut? Wird Braccini ihre Worte in die Tat umsetzen, und wenn ja, wie? Und wie wird Sinner mit dem Druck umgehen, den dieser Skandal auf seine ohnehin belastete Karriere ausübt? Eines ist sicher: Die Geschichte hat das Potenzial, die Dynamik im Tennis nachhaltig zu verändern. Die Fans halten den Atem an, während die Spannung zwischen den Lagern weiter steigt. In einer Sportart, die für ihre Dramen bekannt ist, hat Maria Braccini ein neues Kapitel aufgeschlagen – eines, das niemand so schnell vergessen wird.